Gedanken ~ Worte & Bilder ~ Gedankenstaub

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Standort: 89584-Ehingen, Oberschwaben-Baden-Württemberg, Germany

Bin Jahrgang 1946 männlich und habe vor ein paar Jahren das Internet für mich entdeckt.Ich bin nur für meine von mir gestalteten Seiten verantwortlich. Wenn sie von dieser Seite aus andere Seiten erreichen, übernehme ich keine Verantwortung über deren Inhalte. 19.08.2006 - 14:50 Uhr. Ich schreibe gerne, lese gerne und verfasse ab und zu mal eigene Zeilen. Man könnte sagen, bin Zitaten & Zeilenfreund (Aphorist) &(Freizeitmaler) Fotos bei denen folgendes zu lesen ist, dürfen nicht ohne Erlaubnis veröffentlicht werden. Es sind dies Fotos mit dem Zeichen.:© Wenn sie bei einem Foto das Zeichen © sehen und dahinter steht.: Petra Duffner, so handelt es sich um meine erwachsene Tochter, die mir die Fotos zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. Meine eigenen Texte Zeilen, dürfen für private Zwecke ohne Erlaubnis veröffentlicht werden, es muß lediglich dieses Zeichen beigefügt sein = © sowie folgt dargestellt in Klammer, angegeben werden.: (©wortspiel - Autor.: Josef Anton Duffner) Alles andere was sie auf diesen Seiten lesen und veröffentlichen wollen beachten sie bitte das Urheberrecht.! Für geschäftliche Verwendung, müssen sie für meine eigenen Texte, mein Einverständnis einholen.

Freitag, Januar 12, 2007

Überlass es der Zeit.....

Die Lielie
Bundkreide
von
Josef A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Überlass es der Zeit"
Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume nicht auf,
versuch´s nicht mit Streit,
berühr es nicht,
überlaß es der Zeit.
Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt du dein
Schweigen schon gelten,
am dritten hast du´s überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam
und
Friedensstifter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Theodor Fontane

Mittwoch, Januar 10, 2007

Oh der Nach nächtigste Locke

Oh
der Wildnis wildeste Blume
lächelt mir.
Oh
der Nacht nächtigste Locke
schlief bei mir.
Oh
daß ich nie vergesse
wie schön es
war
wenn Gram beschattet
was nicht mehr
ist.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Paula Ludwig

Sonntag, Januar 07, 2007

Unser Hund

Fotos:
(c) P. Duffner
Gestatten !
Mein Name ist:
"Diamond"
Ich wache und ab und zu muß ich ein Nikerchen machen
weil das wachen doch sehr anstrengt.
Euch allen einen schöne Tag
und vergesst nicht den
"Mittagsschlaf"
~ . ~
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"Der Leiermann"
~ . ~
Drüben hinterm Dorfe steht ein Leiermann
und mit starren Fingern dreht er,
was er kann.
Barfuß
auf dem Eise schwankt er
hin und her
und sein kleiner Teller bleibt ihm
immer
leer.
Keiner mag ihn hören,
keiner sieht ihn an,
und die Hunde knurren um den alten
Mann.
Und er läßt es gehen,
alles,
wie es will,
dreht,
und seine Leier steht ihm nimmer
still.
Wunderlicher
Alter,
soll ich mit dir gehn ?
Willst zu meinen Liedern
deine Leier
drehn ?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wilhelm Müller
(*1714 - 1827)
Deutscher Dichter

Kerze

Foto:
(c) P. Duffner
Wenn die Nacht vorschreitet,
wird die Kerze
klein.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Li Tai Po
(*705 - 762)
Berümtester Lyriker Chinas,
sein Name bedeutet
"Großer Glanz"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Uns war so bange wie den Blumen,
Du ließest deine Hände hängen,
Du sahst mich an und sprachest müde:
"Sei still,
es wird vorübergehn".
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Li Song Flu
(*1870 - ?)
Chinesischer Dichter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am hohen Felsgestade
Der Fischer schlief im Kahn,
Doch als der Morgen dämmert,
Macht er ein Feuer an.
~ . ~
Er blickt hinauf an den Himmel,
Treibt durch den Strom dahin,
Am Felsen fliegen die Wolken,
Sie wissen nicht wohin.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Han Yü
(*768 - 824)
Konfuzianer

Samstag, Januar 06, 2007

Waldlied

Fotos:
(c) Petra Duffner
Der Nachtwind hat in den Bäumen
sein Rauschen eingestellt,
die Vögel sitzen und träumen
am Aste traut
gesellt.
~ . ~
Die ferne schmächtige Quelle,
weil alles andere ruht,
läßt hörbar nun Welle auf Welle
hinflüstern ihre
Flut.
~ . ~
Und wenn die Nähe verklungen,
dann kommen an die Reih
die leisen Erinnerungen
und weinen fern
vorbei.
~ . ~
Daß alles vorüberstrebe,
ist alt und allbekannt;
doch diese Wehmut,
die herbe,
hat niemand noch
gebannt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nikolaus Lenau
(*1802 - 1850)
Deutscher Dichter

Du wirst es nie........

Du wirst es nie zu Tücht´gem bringen
bei deines Grames
Träumerei,
die Tränen lassen nichts gelingen:
Wer schaffen will, muß fröhlich sein.
Wohl Keime wecken mag
der Regen,
der in die Scholle niederbricht,
doch golden Korn und
Erntesegen
reift nur heran
bei
Sonnenlicht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Theodor Fontane

Nicht Glückes bar sind deine Lenze,
du forderst nur des Glücks
zu viel;
gib deinem Wunsche
Maß und Grenze,
und dir entgegen kommt das
Ziel.
Wie dumpfes Unkraut laß vermodern,
was in dir noch des Glaubens ist:
Du hättest doppelt einzufordern des Lebens Glück,
weil du es bist.
Das Glück,
kein Reiter wird´s erjagen,
es ist nicht dort,
es ist nicht
hier;
lern überwinden, lern entsagen,
und ungeahnt erblüht
es dir.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Theodor Fontane

Freitag, Januar 05, 2007

Harlekin

Lieben, Hassen, Hoffen, Zagen,
alle Lust und alle Qual,
alles kann ein Herz ertragen
einmal um das andere
Mal.
Aber weder Lust noch Schmerzen,
abgestorben auch der Pein,
das ist tödlich deinem
Herzen,
und so darfst du mir nicht sein !
Mußt dich aus dem Dunkel heben,
wär´es auch um neue Qual,
leben mußt du ,
liebes Leben,
leben noch dies eine
Mal !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hugo von Hoffmannsthal

Donnerstag, Januar 04, 2007

Brunneninschrift

All eures Fragens Sinn ist heißer Dunst.
Erwartet keine Antwort.
Doch
erwartet vom Quell des Lebens
einen kühlen
Trunk.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wilhelm von Scholz
(*1874 - 1969)
Deutscher Dichter

Vögel über den Wellen

Aquarell
"Vögel über den Wellen"
Größe: 25 x 32 cm
Entstanden: 2007
von
Josef A. Duffner
"Meeresstand"
~ . ~
Ans Haff nun fliegt die Möwe,
und Dämmerung bricht
herein;
über die feuchten
Watten
spiegelt der Abendschein.
Graues Geflügel huschet neben
dem Wasser
her;
wie Träume liegen
die Inseln
im Nebel auf dem Meer.
Ich höre des gärenden Schlammes
geheimnisvollen Ton,
einsames Vogelrufen - so war es immer
schon.
Noch einmal schauert leise
und scheiget dann der Wind;
vernehmlich werden die Stimmen,
die über der Tiefe
sind.
~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Theodor Storm

Verborgenheit

Laß,
o Welt,
o laß mich sein !
Locket nicht mit Liebesgaben,
laßt dies Herz alleine haben
seine Wonne, seine Pein !
Was ich traure,
weiß ich nicht, es ist unbekanntes Wehe;
immerdar durch Tränen sehe
ich der Sonne liebes
Licht.
Oft bin ich mir kaum bewußt,
und die helle Freude
zücket
durch die Schwere,
so mich drücket, wonniglich in meiner
Brust.
Laß,
o Welt,
o laß mich sein !
Locket nicht mit Liebesgaben,
laßt dies Herz alleine haben
seine Wonne, seine Pein !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike

Mittwoch, Januar 03, 2007

Eigenzeit

Aquarell
"Eigenzeit"
Größe: 25 x 32 cm
Entstanden: 01.2007
von
Josef A. Duffner
So sieht das Bild aus wenns eingerahmt ist.
Und so ohne Rahmen
"Eigenzeit"
~ . ~
Teil von Zeit - deiner Lebenzeit,
Zeit die dir
"Eigen"
dir gehörig,
die frei, planbar, Freizeit, freie Zeit.
Fern der Hektik.
Zeit nehmen - Zeit lassen - Zeit geniessen.
Auch
-Alterslangsamkeit -
ist Teil der Zeit, der Eigenzeit.
Einfach Zeit eigen gestalten, planen, verplanen, verfügen.
Entdecke deine dir eigene Zeit.
Die
- Eigenzeit -
Solange Zeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
~ . ~

O Verlerne die Zeit....

O verlerne die Zeit,
daß nicht dein Antlitz verkümmre
und mit dem Antlitz das
Herz !
Leg ab deine Namen !
Verhänge die
Spiegel !
Weihe dich einer Gefahr !
Wer einem Wink folgt im Sein,
vieles zu Einem erbaut,
stündlich prägt ihn der Stern.
Und nach glühenden
Jahren,
wenn wir irdisch erblinden,
reift eine größre
Natur.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hans Carossa
(*1878 - 1956)
Deutscher Dichter

Morgen

Jeder Tag ist schön,
schöner als der vergangene,
wenn in der Tiefe das Licht stirbt,
wenn du es spürst,
wenn du am Schattenrand
zwischen den Wolken den Ton hörst,
reiner als Licht,
schöner als das rauschende Singen der Sterne,
ein leuchtender Atem schwebt über den Wassern,
stirb langsam, stirb langsam,
wenn dein Leben
beginnt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wolf Peter Schnetz

Dienstag, Januar 02, 2007

In der Frühe

Kein Schlaf noch kühlt das Auge mir
dort gehet schon der Tag herfür
an meinem Kammerfenster.
Es wühlet mein verstörter Sinn
noch zwischen Zweifeln
her und hin
und schaffet Nachtgespenster.
Ängste,
quäle dich nicht länger,
meine Seele !
Freu dich !
Schon sind da und dorten
Morgenglocken wach
geworden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike

Herr schicke........

Foto:
von
Josef Anton Duffner
Herr !
schicke, was du willst,
ein
Liebes oder Leides;
ich bin vergnügt,
daß beides aus deinen Händen quillt.
Wolltes
mit Freuden und wolltest mit Leiden
mich nicht überschütten !
Doch in der Mitten liegt holdes
Bescheiden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike
(*1804 - 1875)
Deutscher Dichter

Montag, Januar 01, 2007

Kalt - Des Mondes Licht

Foto:
J. A. Duffner
Kalt dringt das Licht des Mondes
durch die Wolken
als hätte sich der Liebe
Wärme
längst entfernt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel

Prosit Neu-Jahr

Fotos
von
zwischen den Zeiten
0:00 Uhr
"Heute Nacht"
(self made)
v. J. a. Duffner

Sonntag, Dezember 31, 2006

Jeder
ist seines
Glückes - Schmied.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Als erster prägte diesen Spruch der römische
Konsul
Appius Claudius Caecus
(* 340 v. Chr. - 273 v. Chr.)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Sinne
einen guten Rutsch
euch allen die mich hier
aufsuchen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Heute nichts mehr von mir.
Gehe jetzt feiern
und nebenbei auf meinen Hund aufpassen und trösten
der hat sich nähmlich schon unter dem Tisch
verkrochen
weils so laut böllet.
Wir lesen von einander erst wieder im nächsten Jahr.
Bis bald !

Etwas lustiges zum Jahresausklang - noch -

Du,
Paps, darf ich heute Abend ins Kino gehen ?
Das ist total günstig ?
Was heißt denn günstig ?
Nun ja,
der Film hat über 40 Millionen Euro gekostet
und ich kann für 7 Euro
reingehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sie haben mir zwei Besuche in Rechnung gestellt,
Herr Rechtsanwalt,
aber ich war doch nur einmal bei Ihnen,
"Erinnern Sie sich denn nicht ?
Nach der Besprechung sind Sie gegangen,
dann kamen sie aber noch mal zurück,
weil Sie ihren Regenschirm
vergessen
hatten."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Karl muss zum
"Idiotentest"
Dort wird er nach ein paar falschen Antworten gefragt,
ob er denn wenigstens den Unterschied
zwischen einem Hirsch und einem Ochsen kennt.?
"Aber natürlich",
antwortete Karl,
"der Hirsch macht um zehn auf,
und der Ochsen erst um elf...."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Alle Witze heute schon gehört

Jahresring

Foto:
J.A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein gesundes und glückliches
Neues Jahr
wünscht:
Euer
Wortspieler
"Jahresring"
Dreht der alte Erdenball
wieder sich zum
Lichte,
wird der eisige Kristall
am Gezweig
zunichte.
Wieviel Jahr ich schon gestärkt
ging durch solche
Morgen,
steht im Birkenstamm vermerkt,
unterm Weiß verborgen.
Wieviel Jahr sein grüner Flaum
mir noch wehen werde,
weiß kein weißer Birkenbaum
und kein Mund der
Erde.
Und der Himmel,
fern und still hinter kahlen Zweigen,
hüllt als Auge der
Sibyll
sich in Grau und Schweigen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Georg von der Vring
(*1889 - 1968)
Deutscher Dichter

Zum Jahresausklang noch dies und das...

"Wo bist Du"
Aquarell
v.
J.A. Duffner
Silvia
ist wohlgemacht.
Ihre Glieder sind wie Ketten,
und ich wollte sicher
wetten,
daß von hundert Amouretten
drei nicht ihre Schönheit
hätten,
noch ihr holdes Angesicht - nur ihr Herz tauget nicht.
Ach du ungezognes Herz !
Wenn du denn allein mißfällst,
wenn du ihren Geist verstellst, und du ihren Mund
vergällst und mit Trotze von dir prellst,
was sich dir und ihr verpflicht´- warum ändert
sie sich nicht ?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Benjamin Neukirch
(* 1665 - 1729)
Deutscher Dichter

Die Forelle

Foto:
J. A. Duffner
In einem Bächlein helle, da schoß in froher Eil´
die launige Forelle vorüber wie
ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade
und sah in süßer Ruh´
des munteren Fisches Bade
im klaren Bächlein
zu.
Ein Fischer mit der Rute wohl an dem Ufer stand
und sah´s mit kaltem Blute, wie sich das Fischlein wand.
Solang dem Wasser Helle,
so dacht´ich nicht gebricht,
so fängt er die Forelle mit seiner
Angel nicht.
Doch plötzlich ward dem Diebe
die Zeit zu lang.
Er macht das Bächlein tückisch trübe,
und eh´ich es gedacht,
so zuckte seine Rute, das Fischlein zappelt´dran,
und ich mit regem Blute
sah die Betrogne
an.
Die ihr am goldnen Quelle
der sichern Jugend weilt, denkt doch an die Forelle !
Seht ihr Gefahr,
so eilt !
Meist fehlt ihr aus Mangel der Klugheit.
Mädchen,
seht Verführer mit der Angel !
Sonst blutet ihr zu
späht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Christian Friedrich Daniel Schubart
(*1739 - 1791)
Deutscher Dichter

Samstag, Dezember 30, 2006

Guten Morgen...( ( ( ( ( ( ( (

Foto:
Josef Anton Duffner
Diamond
meinte,
er wolle auch mal im Bild erscheinen und einen
"Guten Morgen"
wünschen.
Ich würde immer die blöden Sonnenauf und Untergänge hier bringen
und obwohl er immer dabei, nie ein Bild von Ihm bringen würde.
So das hätte ich nun hiermit getan.

Freitag, Dezember 29, 2006

Abend über der Donau

Foto:
J. A. Duffner
Heute Abend führte mich mein Weg den ich mit meinem Hund ging,
über eine Brücke an der Donau.
Ich blickte in das bereits sich von Abendrot rötlich
gefärbte Wasser.
Und fern am Horizont
ging zum wiederholten Mal
die Sonne
unter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Abendrot"
Und der
Uferbäume - Schatten,
spieglen sich im jungfräulich
Rot
des Wassers
wider.
~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
Wenn Elfen und Feen
über den roten Wassern gehen,
ziehen graue Nebel aus Schilfgründen.
Flammendes Abendrot kündet von Nacht.
Licht schwindet.
Tag stirbt.
Dunkelheit macht sich auf den Weg fernen Ufern zu,
bis zum Morgen
neues Licht
gezeugt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel

Der Mond war bereits am abendlichen Himmel zur Hälfte sichtbar

Foto:
J.A. Duffner
"Heute Abend"
Als ich heute Abend mit unserem Hund Gassi war,
zeigte sich bereits der Mond zur Hälfte.
Bald wird er voll sein.
Denke dann wird sich das Wetter ändern.

Katze auf dem Dach

Foto:
J. A. Duffner
Heute gesehen in Heiligkreutztal.
Am Eingang zur Firma Holzbackofen Häussler.
Habe dort die Springerlesaustellung angesehen.
Ist wirklich für alle die sowas interessiert,
sehenswert.
Zumal dort Originalholzmodel noch zu sehen sind die aus dem 17. Jahrundert stammen.
Auch so ist es interessant mal dort reinzusehen.
Habe auch schon vor Jahren eine Backvorführung mit gemacht.
Es wird dort gezeigt wie man Dinnete, genetzte Wecken, Bauernbrot,
eigene Nudeln usw. selbst machen kann.
Sollte sich aber vorher dort anmelden um zu erfahren,
wann eine Vorführung ist.
Manchesmal kommen ganze Busladungen voll Besucher dort hin.
Habe für den Heimgebrauch schon eine kleine Knetmaschine und einen kleinen Steinbackofen mal vor Jahren dort gekauft.
Mach ab und zu mal eigenes Brot und Wecken oder Dinnete.
Schmeckt fantastisch.
~ . ~
Er grüßt .....der Wortspieler
Info:
www.Haeussler-gmbh.de/

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Schilf + Sonne

Foto:
J. A. Duffner
mit
Panasonic -DMC - FZ 7
Dat.: 28.12.2006
Zeit: 8:35 Uhr
Schilf + Sonne
"An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang"
~ * ~
O flaumenleichte Zeit der dunklen Frühe !
Welch neue Welt bewegst du in mir ?
Was ist´s,
daß ich auf einmal nun in dir von sanfter Wollust
meines Daseins
glühe ?
Einem Kristall gleicht meine Seele nun,
den noch kein falscher Strahl des Lichts getroffen;
zu fluten scheint mein Geist,
er scheint zu ruhn,
dem Eindruck naher Wunderkräfte offen,
die aus dem klaren Gürtel blauer Luft zuletzt ein
Zauberwort
vor meine Sinne ruft.
Bei hellen Augen glaub´ich doch zu schwanken;
ich schließe sie,
daß nicht der Traum entweiche.
Seh´ich hinab in lichte
Feenreiche ?
Wer hat den bunten Schwarm von Bildern und Gedanken
zur Pforte meines Herzens
hergeladen,
die glänzend sich in diesem Busen baden,
goldfarb´gen Fischlein gleich im Gartenteiche ?
Ich höre bald der Hirtenflöten Klänge,
wie um die Krippe jener
Wundernacht,
bald weinbekränzter Jugend Lustgesänge;
wer hat das friedenselige Gedränge,
in meine traurigen Wände
hergebracht ?
Und welch Gefühl entzückter Stärke,
in dem mein Sinn sich frisch zur Ferne lenkt !
Vom ersten Mark
des heut´gen Tags getränkt,
fühl´ich mir Mut zu jedem frommen Werke.
Die Seele fliegt,
so weit der Himmel reicht,
der Genius jauchzt in mir !
Doch sage,
warum wird jetzt der Blick von Wehmut feucht ?
Ist´s ein verloren Glück,
was mich erweicht ?
Ist es ein werdendes, was ich im Herzen trage ?
Hinweg,
mein Geist:
hier gilt kein Stillestehn !
Es ist ein Augenblick, und alles wird verwehn !
Dort, sieh !
am Horizont lüpft sich der Vorhang schon !
Es träumt der Tag,
nun sei die Nacht entflohn;
die Purpurlippe,
die geschlossen lag, haucht, halbgeöffnet, süße Atemzüge:
auf einmal blitzt das Aug´, und, wie ein Gott,
der Tag beginnt im Sprung
die königlichen
Flüge !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike
(*1804 - 1875)
Deutscher Dichter

Lichtspiel der Sonne

Foto:
J. A. Duffner
Lichtspiel
Stahl - Eis - Schatten
erzeugt durch die Frühsonne
Heute um 9: 10 Uhr

Nebeltrunken noch.......

Foto:
J. A. Duffner
Heute früh um 9 Uhr
Raureif im Gegenlicht der frühen Sonne.
Nebeltrunken noch,
das Frühlicht
von der Morgensonne
gezeugt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
v.
J. A. Duffner

Raureif

Fotos:
J.A. Duffner
vom
27.12.06
Allen Besuchern einen schönen Tag.
Es grüßt
der
Wortspieler

Mittwoch, Dezember 27, 2006

Erster Streich

Foto:
J.A.Duffner
vom
27.12.2006
Heute gesehen in einer kleinen Gemeinde auf der Schwäb. Alb
in Erbstetten - ca. 650 Meter .ü.M
ca. 210 Einwohner Fläche 10.6 km?
gehört zur Stadgemeinde 89584 Ehingen meiner Heimatstadt.
Ist von uns aus in wetsl. Richtung ca. 20 Km entfernt.
"Erster Streich"
Mancher gibt sich viele Mü´
Mit dem lieben
Federvieh;
Einenteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens:
Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;
Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum
Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
Seht,
da ist die Witwe Bolte,
Die das auch nicht gerne wollte.
Ihrer Hühner waren drei
Und ein stolzer Hahn
dabei.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auzug
aus
"Der Erste Streich"
ein Gedicht
von
Wilhelm Busch

Raureif - Diamanten im Astwerk

Foto:
J. A. Duffner
Raureif-Diamanten
schmücken die Hagebutte im
ungeschnittenen
Astwerk.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
von
J. A. Duffner

Kaltes Mondlicht

Foto:
J.A. Duffner
Kaltes Mondlicht -
In ausgedörrten Bäumen:
Wasserfallecho
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Fukada Kodojin

Morgen im Winter

Foto:
J.A. Duffner
Bild wurde ungefähr 4 Km in östl. Richtung von meinem Haus weg aufgenommen.
Morgen im Winter.
Ohne Blatt oder Blüte
des Baumes Schatten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
L.A:Davidson

Dienstag, Dezember 26, 2006

Wie einer Frage Ton

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende
Wie einer Frage Ton, dass dieser sich vollende.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Friederich Hölderlin

Möglichkeit des Seins

Zu Nebel wird das Leben erneut,
Die Eile wandelt sich in Stille:
Das Dasein dieser Welt der Dinge und der Menschen
Erneuert nun die Möglichkeit des Seins.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Lao Tse

Wintersonnenwende

Kürzere Küsse
Längerer Streit -
Wintersonnenwende
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eric Amann

Krähenfarbe

Die Krähe war so viel schwärzer
als des Mondes Schatten
Die Sterne leuchteten auf ihr.
Sie war so viel schwärzer
Als jeder schwarze Mann
Oder dessen Augeninnerstes.
Selbst, der Sonne gleich,
Schwärzer
Als jede Blindheit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ted Hughes

Die Laterne

Ich würde nicht einmal die Latere nehmen.
Wo die Dunkelheit so dunkel ist
hebt sie sich selber
auf.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Giorgio Caproni

Behaglichkeit

Ich fürchte den Winter,
denn er ist die Jahreszeit der
Behaglichkeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Arthur Rimbaud

Montag, Dezember 25, 2006

Das Karusell

Und es geht hin und eilt sich,
daß es endet,
und kreist und dreht sich nur
und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines,
kaum begonnenes Profil.
Und manchesmal
ein
Lächeln,
hergewendet,
ein
seliges,
das blendet und verschwendet
an dieses atemlose,
blinde
Spiel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Rainer Maria Rilke
(*1875 - 1926)
Auszug aus dem Gedicht:
Das Rarusell
Jardin du Luxembourg
Es sind die Schluss-Zeilen davon.