Gedanken ~ Worte & Bilder ~ Gedankenstaub

Name: Josef Anton Duffner
Standort: 89584-Ehingen, Oberschwaben-Baden-Württemberg, Germany

Bin Jahrgang 1946 männlich und habe vor ein paar Jahren das Internet für mich entdeckt.Ich bin nur für meine von mir gestalteten Seiten verantwortlich. Wenn sie von dieser Seite aus andere Seiten erreichen, übernehme ich keine Verantwortung über deren Inhalte. 19.08.2006 - 14:50 Uhr. Ich schreibe gerne, lese gerne und verfasse ab und zu mal eigene Zeilen. Man könnte sagen, bin Zitaten & Zeilenfreund (Aphorist) &(Freizeitmaler) Fotos bei denen folgendes zu lesen ist, dürfen nicht ohne Erlaubnis veröffentlicht werden. Es sind dies Fotos mit dem Zeichen.:© Wenn sie bei einem Foto das Zeichen © sehen und dahinter steht.: Petra Duffner, so handelt es sich um meine erwachsene Tochter, die mir die Fotos zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt. Meine eigenen Texte Zeilen, dürfen für private Zwecke ohne Erlaubnis veröffentlicht werden, es muß lediglich dieses Zeichen beigefügt sein = © sowie folgt dargestellt in Klammer, angegeben werden.: (©wortspiel - Autor.: Josef Anton Duffner) Alles andere was sie auf diesen Seiten lesen und veröffentlichen wollen beachten sie bitte das Urheberrecht.! Für geschäftliche Verwendung, müssen sie für meine eigenen Texte, mein Einverständnis einholen.

Freitag, Januar 12, 2007

Überlass es der Zeit.....

Die Lielie
Bundkreide
von
Josef A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Überlass es der Zeit"
Erscheint dir etwas unerhört,
bist du tiefsten Herzens empört,
bäume nicht auf,
versuch´s nicht mit Streit,
berühr es nicht,
überlaß es der Zeit.
Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
am zweiten läßt du dein
Schweigen schon gelten,
am dritten hast du´s überwunden;
alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam
und
Friedensstifter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Theodor Fontane

Mittwoch, Januar 10, 2007

Oh der Nach nächtigste Locke

Oh
der Wildnis wildeste Blume
lächelt mir.
Oh
der Nacht nächtigste Locke
schlief bei mir.
Oh
daß ich nie vergesse
wie schön es
war
wenn Gram beschattet
was nicht mehr
ist.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Paula Ludwig

Sonntag, Januar 07, 2007

Unser Hund

Fotos:
(c) P. Duffner
Gestatten !
Mein Name ist:
"Diamond"
Ich wache und ab und zu muß ich ein Nikerchen machen
weil das wachen doch sehr anstrengt.
Euch allen einen schöne Tag
und vergesst nicht den
"Mittagsschlaf"
~ . ~
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"Der Leiermann"
~ . ~
Drüben hinterm Dorfe steht ein Leiermann
und mit starren Fingern dreht er,
was er kann.
Barfuß
auf dem Eise schwankt er
hin und her
und sein kleiner Teller bleibt ihm
immer
leer.
Keiner mag ihn hören,
keiner sieht ihn an,
und die Hunde knurren um den alten
Mann.
Und er läßt es gehen,
alles,
wie es will,
dreht,
und seine Leier steht ihm nimmer
still.
Wunderlicher
Alter,
soll ich mit dir gehn ?
Willst zu meinen Liedern
deine Leier
drehn ?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wilhelm Müller
(*1714 - 1827)
Deutscher Dichter

Kerze

Foto:
(c) P. Duffner
Wenn die Nacht vorschreitet,
wird die Kerze
klein.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Li Tai Po
(*705 - 762)
Berümtester Lyriker Chinas,
sein Name bedeutet
"Großer Glanz"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Uns war so bange wie den Blumen,
Du ließest deine Hände hängen,
Du sahst mich an und sprachest müde:
"Sei still,
es wird vorübergehn".
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Li Song Flu
(*1870 - ?)
Chinesischer Dichter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am hohen Felsgestade
Der Fischer schlief im Kahn,
Doch als der Morgen dämmert,
Macht er ein Feuer an.
~ . ~
Er blickt hinauf an den Himmel,
Treibt durch den Strom dahin,
Am Felsen fliegen die Wolken,
Sie wissen nicht wohin.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Han Yü
(*768 - 824)
Konfuzianer

Samstag, Januar 06, 2007

Waldlied

Fotos:
(c) Petra Duffner
Der Nachtwind hat in den Bäumen
sein Rauschen eingestellt,
die Vögel sitzen und träumen
am Aste traut
gesellt.
~ . ~
Die ferne schmächtige Quelle,
weil alles andere ruht,
läßt hörbar nun Welle auf Welle
hinflüstern ihre
Flut.
~ . ~
Und wenn die Nähe verklungen,
dann kommen an die Reih
die leisen Erinnerungen
und weinen fern
vorbei.
~ . ~
Daß alles vorüberstrebe,
ist alt und allbekannt;
doch diese Wehmut,
die herbe,
hat niemand noch
gebannt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nikolaus Lenau
(*1802 - 1850)
Deutscher Dichter

Du wirst es nie........

Du wirst es nie zu Tücht´gem bringen
bei deines Grames
Träumerei,
die Tränen lassen nichts gelingen:
Wer schaffen will, muß fröhlich sein.
Wohl Keime wecken mag
der Regen,
der in die Scholle niederbricht,
doch golden Korn und
Erntesegen
reift nur heran
bei
Sonnenlicht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Theodor Fontane

Nicht Glückes bar sind deine Lenze,
du forderst nur des Glücks
zu viel;
gib deinem Wunsche
Maß und Grenze,
und dir entgegen kommt das
Ziel.
Wie dumpfes Unkraut laß vermodern,
was in dir noch des Glaubens ist:
Du hättest doppelt einzufordern des Lebens Glück,
weil du es bist.
Das Glück,
kein Reiter wird´s erjagen,
es ist nicht dort,
es ist nicht
hier;
lern überwinden, lern entsagen,
und ungeahnt erblüht
es dir.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Theodor Fontane

Freitag, Januar 05, 2007

Harlekin

Lieben, Hassen, Hoffen, Zagen,
alle Lust und alle Qual,
alles kann ein Herz ertragen
einmal um das andere
Mal.
Aber weder Lust noch Schmerzen,
abgestorben auch der Pein,
das ist tödlich deinem
Herzen,
und so darfst du mir nicht sein !
Mußt dich aus dem Dunkel heben,
wär´es auch um neue Qual,
leben mußt du ,
liebes Leben,
leben noch dies eine
Mal !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hugo von Hoffmannsthal

Donnerstag, Januar 04, 2007

Brunneninschrift

All eures Fragens Sinn ist heißer Dunst.
Erwartet keine Antwort.
Doch
erwartet vom Quell des Lebens
einen kühlen
Trunk.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wilhelm von Scholz
(*1874 - 1969)
Deutscher Dichter

Vögel über den Wellen

Aquarell
"Vögel über den Wellen"
Größe: 25 x 32 cm
Entstanden: 2007
von
Josef A. Duffner
"Meeresstand"
~ . ~
Ans Haff nun fliegt die Möwe,
und Dämmerung bricht
herein;
über die feuchten
Watten
spiegelt der Abendschein.
Graues Geflügel huschet neben
dem Wasser
her;
wie Träume liegen
die Inseln
im Nebel auf dem Meer.
Ich höre des gärenden Schlammes
geheimnisvollen Ton,
einsames Vogelrufen - so war es immer
schon.
Noch einmal schauert leise
und scheiget dann der Wind;
vernehmlich werden die Stimmen,
die über der Tiefe
sind.
~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Theodor Storm

Verborgenheit

Laß,
o Welt,
o laß mich sein !
Locket nicht mit Liebesgaben,
laßt dies Herz alleine haben
seine Wonne, seine Pein !
Was ich traure,
weiß ich nicht, es ist unbekanntes Wehe;
immerdar durch Tränen sehe
ich der Sonne liebes
Licht.
Oft bin ich mir kaum bewußt,
und die helle Freude
zücket
durch die Schwere,
so mich drücket, wonniglich in meiner
Brust.
Laß,
o Welt,
o laß mich sein !
Locket nicht mit Liebesgaben,
laßt dies Herz alleine haben
seine Wonne, seine Pein !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike

Mittwoch, Januar 03, 2007

Eigenzeit

Aquarell
"Eigenzeit"
Größe: 25 x 32 cm
Entstanden: 01.2007
von
Josef A. Duffner
So sieht das Bild aus wenns eingerahmt ist.
Und so ohne Rahmen
"Eigenzeit"
~ . ~
Teil von Zeit - deiner Lebenzeit,
Zeit die dir
"Eigen"
dir gehörig,
die frei, planbar, Freizeit, freie Zeit.
Fern der Hektik.
Zeit nehmen - Zeit lassen - Zeit geniessen.
Auch
-Alterslangsamkeit -
ist Teil der Zeit, der Eigenzeit.
Einfach Zeit eigen gestalten, planen, verplanen, verfügen.
Entdecke deine dir eigene Zeit.
Die
- Eigenzeit -
Solange Zeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
~ . ~

O Verlerne die Zeit....

O verlerne die Zeit,
daß nicht dein Antlitz verkümmre
und mit dem Antlitz das
Herz !
Leg ab deine Namen !
Verhänge die
Spiegel !
Weihe dich einer Gefahr !
Wer einem Wink folgt im Sein,
vieles zu Einem erbaut,
stündlich prägt ihn der Stern.
Und nach glühenden
Jahren,
wenn wir irdisch erblinden,
reift eine größre
Natur.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hans Carossa
(*1878 - 1956)
Deutscher Dichter

Morgen

Jeder Tag ist schön,
schöner als der vergangene,
wenn in der Tiefe das Licht stirbt,
wenn du es spürst,
wenn du am Schattenrand
zwischen den Wolken den Ton hörst,
reiner als Licht,
schöner als das rauschende Singen der Sterne,
ein leuchtender Atem schwebt über den Wassern,
stirb langsam, stirb langsam,
wenn dein Leben
beginnt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Wolf Peter Schnetz

Dienstag, Januar 02, 2007

In der Frühe

Kein Schlaf noch kühlt das Auge mir
dort gehet schon der Tag herfür
an meinem Kammerfenster.
Es wühlet mein verstörter Sinn
noch zwischen Zweifeln
her und hin
und schaffet Nachtgespenster.
Ängste,
quäle dich nicht länger,
meine Seele !
Freu dich !
Schon sind da und dorten
Morgenglocken wach
geworden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike

Herr schicke........

Foto:
von
Josef Anton Duffner
Herr !
schicke, was du willst,
ein
Liebes oder Leides;
ich bin vergnügt,
daß beides aus deinen Händen quillt.
Wolltes
mit Freuden und wolltest mit Leiden
mich nicht überschütten !
Doch in der Mitten liegt holdes
Bescheiden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike
(*1804 - 1875)
Deutscher Dichter

Montag, Januar 01, 2007

Kalt - Des Mondes Licht

Foto:
J. A. Duffner
Kalt dringt das Licht des Mondes
durch die Wolken
als hätte sich der Liebe
Wärme
längst entfernt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel

Prosit Neu-Jahr

Fotos
von
zwischen den Zeiten
0:00 Uhr
"Heute Nacht"
(self made)
v. J. a. Duffner

Sonntag, Dezember 31, 2006

Jeder
ist seines
Glückes - Schmied.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Als erster prägte diesen Spruch der römische
Konsul
Appius Claudius Caecus
(* 340 v. Chr. - 273 v. Chr.)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Sinne
einen guten Rutsch
euch allen die mich hier
aufsuchen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Heute nichts mehr von mir.
Gehe jetzt feiern
und nebenbei auf meinen Hund aufpassen und trösten
der hat sich nähmlich schon unter dem Tisch
verkrochen
weils so laut böllet.
Wir lesen von einander erst wieder im nächsten Jahr.
Bis bald !

Etwas lustiges zum Jahresausklang - noch -

Du,
Paps, darf ich heute Abend ins Kino gehen ?
Das ist total günstig ?
Was heißt denn günstig ?
Nun ja,
der Film hat über 40 Millionen Euro gekostet
und ich kann für 7 Euro
reingehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sie haben mir zwei Besuche in Rechnung gestellt,
Herr Rechtsanwalt,
aber ich war doch nur einmal bei Ihnen,
"Erinnern Sie sich denn nicht ?
Nach der Besprechung sind Sie gegangen,
dann kamen sie aber noch mal zurück,
weil Sie ihren Regenschirm
vergessen
hatten."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Karl muss zum
"Idiotentest"
Dort wird er nach ein paar falschen Antworten gefragt,
ob er denn wenigstens den Unterschied
zwischen einem Hirsch und einem Ochsen kennt.?
"Aber natürlich",
antwortete Karl,
"der Hirsch macht um zehn auf,
und der Ochsen erst um elf...."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Alle Witze heute schon gehört

Jahresring

Foto:
J.A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein gesundes und glückliches
Neues Jahr
wünscht:
Euer
Wortspieler
"Jahresring"
Dreht der alte Erdenball
wieder sich zum
Lichte,
wird der eisige Kristall
am Gezweig
zunichte.
Wieviel Jahr ich schon gestärkt
ging durch solche
Morgen,
steht im Birkenstamm vermerkt,
unterm Weiß verborgen.
Wieviel Jahr sein grüner Flaum
mir noch wehen werde,
weiß kein weißer Birkenbaum
und kein Mund der
Erde.
Und der Himmel,
fern und still hinter kahlen Zweigen,
hüllt als Auge der
Sibyll
sich in Grau und Schweigen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Georg von der Vring
(*1889 - 1968)
Deutscher Dichter

Zum Jahresausklang noch dies und das...

"Wo bist Du"
Aquarell
v.
J.A. Duffner
Silvia
ist wohlgemacht.
Ihre Glieder sind wie Ketten,
und ich wollte sicher
wetten,
daß von hundert Amouretten
drei nicht ihre Schönheit
hätten,
noch ihr holdes Angesicht - nur ihr Herz tauget nicht.
Ach du ungezognes Herz !
Wenn du denn allein mißfällst,
wenn du ihren Geist verstellst, und du ihren Mund
vergällst und mit Trotze von dir prellst,
was sich dir und ihr verpflicht´- warum ändert
sie sich nicht ?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Benjamin Neukirch
(* 1665 - 1729)
Deutscher Dichter

Die Forelle

Foto:
J. A. Duffner
In einem Bächlein helle, da schoß in froher Eil´
die launige Forelle vorüber wie
ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade
und sah in süßer Ruh´
des munteren Fisches Bade
im klaren Bächlein
zu.
Ein Fischer mit der Rute wohl an dem Ufer stand
und sah´s mit kaltem Blute, wie sich das Fischlein wand.
Solang dem Wasser Helle,
so dacht´ich nicht gebricht,
so fängt er die Forelle mit seiner
Angel nicht.
Doch plötzlich ward dem Diebe
die Zeit zu lang.
Er macht das Bächlein tückisch trübe,
und eh´ich es gedacht,
so zuckte seine Rute, das Fischlein zappelt´dran,
und ich mit regem Blute
sah die Betrogne
an.
Die ihr am goldnen Quelle
der sichern Jugend weilt, denkt doch an die Forelle !
Seht ihr Gefahr,
so eilt !
Meist fehlt ihr aus Mangel der Klugheit.
Mädchen,
seht Verführer mit der Angel !
Sonst blutet ihr zu
späht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Christian Friedrich Daniel Schubart
(*1739 - 1791)
Deutscher Dichter

Samstag, Dezember 30, 2006

Guten Morgen...( ( ( ( ( ( ( (

Foto:
Josef Anton Duffner
Diamond
meinte,
er wolle auch mal im Bild erscheinen und einen
"Guten Morgen"
wünschen.
Ich würde immer die blöden Sonnenauf und Untergänge hier bringen
und obwohl er immer dabei, nie ein Bild von Ihm bringen würde.
So das hätte ich nun hiermit getan.

Freitag, Dezember 29, 2006

Abend über der Donau

Foto:
J. A. Duffner
Heute Abend führte mich mein Weg den ich mit meinem Hund ging,
über eine Brücke an der Donau.
Ich blickte in das bereits sich von Abendrot rötlich
gefärbte Wasser.
Und fern am Horizont
ging zum wiederholten Mal
die Sonne
unter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Abendrot"
Und der
Uferbäume - Schatten,
spieglen sich im jungfräulich
Rot
des Wassers
wider.
~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
Wenn Elfen und Feen
über den roten Wassern gehen,
ziehen graue Nebel aus Schilfgründen.
Flammendes Abendrot kündet von Nacht.
Licht schwindet.
Tag stirbt.
Dunkelheit macht sich auf den Weg fernen Ufern zu,
bis zum Morgen
neues Licht
gezeugt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel

Der Mond war bereits am abendlichen Himmel zur Hälfte sichtbar

Foto:
J.A. Duffner
"Heute Abend"
Als ich heute Abend mit unserem Hund Gassi war,
zeigte sich bereits der Mond zur Hälfte.
Bald wird er voll sein.
Denke dann wird sich das Wetter ändern.

Katze auf dem Dach

Foto:
J. A. Duffner
Heute gesehen in Heiligkreutztal.
Am Eingang zur Firma Holzbackofen Häussler.
Habe dort die Springerlesaustellung angesehen.
Ist wirklich für alle die sowas interessiert,
sehenswert.
Zumal dort Originalholzmodel noch zu sehen sind die aus dem 17. Jahrundert stammen.
Auch so ist es interessant mal dort reinzusehen.
Habe auch schon vor Jahren eine Backvorführung mit gemacht.
Es wird dort gezeigt wie man Dinnete, genetzte Wecken, Bauernbrot,
eigene Nudeln usw. selbst machen kann.
Sollte sich aber vorher dort anmelden um zu erfahren,
wann eine Vorführung ist.
Manchesmal kommen ganze Busladungen voll Besucher dort hin.
Habe für den Heimgebrauch schon eine kleine Knetmaschine und einen kleinen Steinbackofen mal vor Jahren dort gekauft.
Mach ab und zu mal eigenes Brot und Wecken oder Dinnete.
Schmeckt fantastisch.
~ . ~
Er grüßt .....der Wortspieler
Info:
www.Haeussler-gmbh.de/

Donnerstag, Dezember 28, 2006

Schilf + Sonne

Foto:
J. A. Duffner
mit
Panasonic -DMC - FZ 7
Dat.: 28.12.2006
Zeit: 8:35 Uhr
Schilf + Sonne
"An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang"
~ * ~
O flaumenleichte Zeit der dunklen Frühe !
Welch neue Welt bewegst du in mir ?
Was ist´s,
daß ich auf einmal nun in dir von sanfter Wollust
meines Daseins
glühe ?
Einem Kristall gleicht meine Seele nun,
den noch kein falscher Strahl des Lichts getroffen;
zu fluten scheint mein Geist,
er scheint zu ruhn,
dem Eindruck naher Wunderkräfte offen,
die aus dem klaren Gürtel blauer Luft zuletzt ein
Zauberwort
vor meine Sinne ruft.
Bei hellen Augen glaub´ich doch zu schwanken;
ich schließe sie,
daß nicht der Traum entweiche.
Seh´ich hinab in lichte
Feenreiche ?
Wer hat den bunten Schwarm von Bildern und Gedanken
zur Pforte meines Herzens
hergeladen,
die glänzend sich in diesem Busen baden,
goldfarb´gen Fischlein gleich im Gartenteiche ?
Ich höre bald der Hirtenflöten Klänge,
wie um die Krippe jener
Wundernacht,
bald weinbekränzter Jugend Lustgesänge;
wer hat das friedenselige Gedränge,
in meine traurigen Wände
hergebracht ?
Und welch Gefühl entzückter Stärke,
in dem mein Sinn sich frisch zur Ferne lenkt !
Vom ersten Mark
des heut´gen Tags getränkt,
fühl´ich mir Mut zu jedem frommen Werke.
Die Seele fliegt,
so weit der Himmel reicht,
der Genius jauchzt in mir !
Doch sage,
warum wird jetzt der Blick von Wehmut feucht ?
Ist´s ein verloren Glück,
was mich erweicht ?
Ist es ein werdendes, was ich im Herzen trage ?
Hinweg,
mein Geist:
hier gilt kein Stillestehn !
Es ist ein Augenblick, und alles wird verwehn !
Dort, sieh !
am Horizont lüpft sich der Vorhang schon !
Es träumt der Tag,
nun sei die Nacht entflohn;
die Purpurlippe,
die geschlossen lag, haucht, halbgeöffnet, süße Atemzüge:
auf einmal blitzt das Aug´, und, wie ein Gott,
der Tag beginnt im Sprung
die königlichen
Flüge !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eduard Mörike
(*1804 - 1875)
Deutscher Dichter

Lichtspiel der Sonne

Foto:
J. A. Duffner
Lichtspiel
Stahl - Eis - Schatten
erzeugt durch die Frühsonne
Heute um 9: 10 Uhr

Nebeltrunken noch.......

Foto:
J. A. Duffner
Heute früh um 9 Uhr
Raureif im Gegenlicht der frühen Sonne.
Nebeltrunken noch,
das Frühlicht
von der Morgensonne
gezeugt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
v.
J. A. Duffner

Raureif

Fotos:
J.A. Duffner
vom
27.12.06
Allen Besuchern einen schönen Tag.
Es grüßt
der
Wortspieler

Mittwoch, Dezember 27, 2006

Erster Streich

Foto:
J.A.Duffner
vom
27.12.2006
Heute gesehen in einer kleinen Gemeinde auf der Schwäb. Alb
in Erbstetten - ca. 650 Meter .ü.M
ca. 210 Einwohner Fläche 10.6 km?
gehört zur Stadgemeinde 89584 Ehingen meiner Heimatstadt.
Ist von uns aus in wetsl. Richtung ca. 20 Km entfernt.
"Erster Streich"
Mancher gibt sich viele Mü´
Mit dem lieben
Federvieh;
Einenteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens:
Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;
Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum
Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
Seht,
da ist die Witwe Bolte,
Die das auch nicht gerne wollte.
Ihrer Hühner waren drei
Und ein stolzer Hahn
dabei.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auzug
aus
"Der Erste Streich"
ein Gedicht
von
Wilhelm Busch

Raureif - Diamanten im Astwerk

Foto:
J. A. Duffner
Raureif-Diamanten
schmücken die Hagebutte im
ungeschnittenen
Astwerk.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
von
J. A. Duffner

Kaltes Mondlicht

Foto:
J.A. Duffner
Kaltes Mondlicht -
In ausgedörrten Bäumen:
Wasserfallecho
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Fukada Kodojin

Morgen im Winter

Foto:
J.A. Duffner
Bild wurde ungefähr 4 Km in östl. Richtung von meinem Haus weg aufgenommen.
Morgen im Winter.
Ohne Blatt oder Blüte
des Baumes Schatten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
L.A:Davidson

Dienstag, Dezember 26, 2006

Wie einer Frage Ton

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende
Wie einer Frage Ton, dass dieser sich vollende.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Friederich Hölderlin

Möglichkeit des Seins

Zu Nebel wird das Leben erneut,
Die Eile wandelt sich in Stille:
Das Dasein dieser Welt der Dinge und der Menschen
Erneuert nun die Möglichkeit des Seins.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Lao Tse

Wintersonnenwende

Kürzere Küsse
Längerer Streit -
Wintersonnenwende
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Eric Amann

Krähenfarbe

Die Krähe war so viel schwärzer
als des Mondes Schatten
Die Sterne leuchteten auf ihr.
Sie war so viel schwärzer
Als jeder schwarze Mann
Oder dessen Augeninnerstes.
Selbst, der Sonne gleich,
Schwärzer
Als jede Blindheit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ted Hughes

Die Laterne

Ich würde nicht einmal die Latere nehmen.
Wo die Dunkelheit so dunkel ist
hebt sie sich selber
auf.
~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Giorgio Caproni

Behaglichkeit

Ich fürchte den Winter,
denn er ist die Jahreszeit der
Behaglichkeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Arthur Rimbaud

Montag, Dezember 25, 2006

Das Karusell

Und es geht hin und eilt sich,
daß es endet,
und kreist und dreht sich nur
und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines,
kaum begonnenes Profil.
Und manchesmal
ein
Lächeln,
hergewendet,
ein
seliges,
das blendet und verschwendet
an dieses atemlose,
blinde
Spiel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Rainer Maria Rilke
(*1875 - 1926)
Auszug aus dem Gedicht:
Das Rarusell
Jardin du Luxembourg
Es sind die Schluss-Zeilen davon.

Frieden

Frieden kannst du nur haben,
wenn du ihn
gibst.
~~~~~~~~~~~~~~
Marie von Ebner-Eschenbach
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nur in Friedenszeiten
kann der Mensch reifen
und gute Dinge
tun.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Roland Leonhardt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Frost am Weihnachtsmorgen

Fotos:
J.A. Duffner
mit
Panasonic DMC-FZ 7
Reales Licht kein Bliz verwendet.
(Wenn das jeweilige Bild größer werden soll,
dann bitte auf das Bild
klicken !)
Nur der warme Regenbogen der Liebe
verhindert,
daß Tränen zu harten
Eiskristallen
gefrieren.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) Wortspiel
von
J.A. Duffner

Nebeliger Weihnachtsmorgen heut früh

Fotos:
von heute früh 8:30 Uhr
von
J.A.Duffner
mit
Panasonic DMC-FZ 7
War echt kühl heute früh.
Ich bekam kalte Finger beim Fotografieren.
Handschuhe ausziehen, Foto machen, Handschuhe schnell wieder anziehen
bis zum nächsten Foto und mit der anderen Hand die Leine halten.
Zurück, gab´s erst mal eine heiße Tasse guten Kaffee´s.
Es grüßt
der
Wortspieler

Sonntag, Dezember 24, 2006

Weihnachtsgrüße an Alle

Foto:
Petra Duffner
Selig ist der Mensch,
der mit sich in Frieden lebt.
Es gibt auf Erden kein größeres
Glück.
~~~~~~~~~~~~~~
Matthias Claudius
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen Worten von diesem bedeutenden Schriftsteller,
möchte ich ausdrücken,
daß wir zuerst mit uns Freiden schließen sollten
um dann mit allen anderen Menschen glücklich leben zu können.
In diesem Sinne wünsche ich allen
die oft oder auch nur ab und an hier vorbei sehen,
"Ein frohes und friedliches Weihnachtsfest"
Möge der Gedanke der Liebe in euch wachsen und Früchte tragen.
Damit ihr Frieden und Glück finden werdet.
Euer
Wortspieler
josef anton duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Und bis es Zeit für die Bescherung ist,
empfehle ich euch die Weihnachstgeschichte von
Peter Rosegger
"Als ich Christtagsfreude holen ging"
ihr könnt sie lesen auf:

Sterne hoch die Kreise schlingen.......

Foto:
Petra Duffner
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees
Einsamkeit
steigt´s
wie wunderbares Singen -
~
O du gnadenreiche
Zeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Joseph von Eichendorff
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Daß es
Zusammenstellungen
von Worten gibt,
aus welchen,
wie der
Funke
aus dem geschlagenen dunklen Stein,
die Landschaften der Seele hervorbrechen,
die unermeßlich sind
wie der gestirnte
Himmel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hugo von Hofmannsthal
(Gespräch über Gedichte)

Samstag, Dezember 23, 2006

Winterwald

Foto:
Petra Duffner
Dem Friedensgesang der Engel
ging die
adventliche Bereitschaft
der Menschen
voraus.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Gertrud von Le Fort
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Bilder lassen sich vergrößern wenn man auf das jeweilige Bild klickt.
Foto:
Petra Duffner
"Winterwald"
Liegt ein weißes Ermüden über der
Waldespracht,
seliger Winterfrieden,
Träume der Heiligen Nacht.
Glitzerndes Glanzgeschmeide hat alle Kronen umspannt,
himmlische weiße
Seide
liegt überm weiten Land.
Und in den weißen Weiten ein Singen ist erwacht.
Die Engel Gottes schreiten den Weg
in die
Heilige Nacht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Fritz Schmidt - König

Kein Schnee - aber jede Menge Erinnerungen daran...

Fotos von:
Petra & Josef Duffner
Wenn wir derzeit keinen Schnee haben, so können wir uns doch an Schnee erinnern.
Hier z. B. an einen Skitag auf dem Zugspitzblatt,
mit einer zünftigen Pitenbully - Rundfahrt.
Gesponset von der Firma Pistenbully - Geländefahrzeug AG in Laupheim.

Hier bin ich grade am fahren.

Pistenbully in Aktion

Petra

durfte auch mal fahren.

Hier kommt sie grade wieder an.

Bin ich am Pistenbully - ein Erinnerungsfoto.

Ist doch schön bei so einem Arbeitgeber wie der Pistenbully -Kässbohrer AG zu sein.

Das war im Feb. 2005.

Und dieses Jahr habe ich gehört, solls an die "Silveretta Nova" gehen.

Bevor die Sonne aufgeht....

Foto:
Josef A. Duffner
Kurz bevor die Sonne aufgeht
ist die Nacht am
dunkelsten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Slma Lagerlöf
(*20.11.1858 - 16.03.1940)
Schwedische Schriftstellerin

Der Traum

Foto:
Petra Duffner
Ich lag und schlief;
da träumte mir ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserem Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl, die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln
schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht !
Da gab´s,
was ich nur wünschen kann
und was mir Freude
macht.
Und als ich nach dem Baume sah und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht´ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war´s um mich.
Du lieber,
schöner Weihnachtsbaum,
sag an,
wo find´ich dich ?
Da war es just, als rief er mir:
"Du darfst nur artig sein; dann steh´ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein !"
~ . ~
Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringt dir der heil´ge Christ den schönsten
Weihnachtsbaum.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Augaust Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(*02.04.1798 - 19.01.1874)

Urlaub

Foto:
Petra Duffner
Hallo !
grüße Euch alle.
Der Wortspieler hat Urlaub bis 08.01.2007
Jetzt ist wieder mal das Nichtstun oder das Tun was man selbst will,
angesagt.
Urlaub - Zeit
für unseren Hund und zum Lesen,
zum Bloggen
und nichts tun zu Hause.
Foto zeigt mich bei einer Ruhepause im Schnee,
ist vom Frühjahr in Ehrwald.

Pessimismus

Ein
Pessimist ist ein Mensch,
der glaubt,
dass alle Frauen unmoralisch seien.
Der Optimist hofft es nur.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(Anonym)

Geschwindigkeit

Wenn wir über Eis laufen,
liegt die Sicherheit
in unserer
Geschwindigkeit.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ralph Waldo Emerson

Einnerung

Gute
Erinnerungen tragen unser
Leben.
~~~~~~~~~~~~~
(Japanisches Sprichwort)

Freitag, Dezember 22, 2006

Zipfel-Zapfel: Der Bratapfel

Kinder,
kommt und ratet,
was im Ofen bratet !
Hört,
wie´s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote
Apfel.
Kinder,
lauft schneller,
holt einen Teller, holt eine Gabel !
Sperrt auf den Schnabel für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldroten
Apfel !
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken den Zipfel,
den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen
Apfel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
(unbekannt)
(Volksgut)

Am Abendhimmel

Fotos:
J.A. Duffner
Fotografiert heute Abend
als die untergehende Sonne die Kondezstreifen der Flieger
über unserem Hause bereits
rot zu Färben begann.
Das Leben ist bezaubernd,
man muss es nur durch die richtige Brille
sehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Alexandre Dumas, der Ältere
(*24.07.1802 - 05.12.1870)
Französischer Schriftsteller

Jeden

Tag

beginnt das Leben

neu.

~~~~~~~~~~~~~~~~

(Anonym)

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Friede auf Erden

Aquarell
"Frieden"
Größe 25 x 30 cm
gemalt 21.012.2006
von
Josef Anton Duffner
Wieder läuten Weihnachtsglocken leise durch das Land.
Macht doch Frieden, alle Völker, reicht Euch die Hand.
Öffnet Mauern - öffnet Tore - öffnet Herzen !
Legt den Streit - die Waffen nieder, meidet alle Schmerzen !
Zärtlich klingen Weihnachtslieder
durch das weite Tal.
Warum Kriege - warum Sorgen, warum Tod und Qual ?
Warum Geiz, warum die Hektik, warum Sucht nach Geld ?
Warum Angst in Kinderaugen, warum Hunger auf der Welt ?
Mahnend läuten Weihnachtsglocken,
dröhnend durch das Land.
Macht doch Frieden,
alle Menschen, reicht Euch die Hand !
Schenkt dem Schwachen Eure Stärke, helft dem Kranken in der Not.
Und zerstört nicht
Gottes Werke,
heilt mit
Liebe und mit Brot.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Verfasser:
(unbekannt)

Hippolyte Taine

Ich habe die Philosophen und die Katzen studiert,
doch die Weisheit der Katzen
ist letzlich um ein weites
grösser.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hippolyte Taine
(*21.04.1828 - 05.03.11893)
Französischer Historiker & Philosoph

Das Unermessliche und Unendliche
ist für den Menschen
ebenso notwendig wie dieser kleine Planet,
auf dem er
lebt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Fjodor M. Dostojewskij
(*1821 - 1881)
Russischer Schriftsteller

Mittwoch, Dezember 20, 2006

Paracelsus

Allein die Dosis macht,
dass ein Ding kein Gift ist !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Paracelsus
(*10.11 od. 17.12.1493 - 24.09.1541)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der deutsche Arzt, Naturforscher und Philosoph wurde im schweizerischen
Einsideln als
Philippus Aureolus Theophrastus Bombastius von Hohenheim
geboren.
Er kämpfte gegen die scholastische Einstellung der Medizin seiner Zeit,
indem er das naturwissenschaftliche Experiment über die Buchüberlieferung stellte,
und lehrte, dass das entscheidende Prinzip aller Heilung der
"innere Arzt"
sei.
Paracelsus forderte die Unterstützung der Heilkraft der Natur durch ein naturgemäßes Leben.
Darüber hinaus schuf er die Grundlagen neuerer Arzneimittelbehandlung.
Er wurde wegen seiner umwälzenden Lehren von den Hochschulen und Ärzten seiner Zeit bekämpft.
Paracelsus starb in Salzburg.
Quelle: Bertelsmann Jugendlexikon

Dienstag, Dezember 19, 2006

Jeder muss sich das
Wunder
seines Lebens stehts aufs neue
erwirken.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Adelbert Stifter
(*23.10.1805 - 18.01.1868)
Österreichischer Schriftsteller
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Den Schuldigen zu schonen ist Grausamkeit
gegen den
Unschuldigen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
John Locke
(*29.08.1632 - 28.10.1704

Zitate

Foto:
Petra Duffner
Die Unendlichkeit und das Ewige
sind das einzige
Gewisse.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Soren Kierkegaad
(*1813 - 1955)
Dänischer Theologe
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer nicht an Wunder glaubt,
ist kein Realist.
~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
(*geb.1924)
Johannes Mario Simmel
Österreichischer Schriftsteller

Montag, Dezember 18, 2006

Über die Liebe

Fotos:
Petra Duffner
Es gibt keine fünf oder sechs Weltwunder,
sondern nur eins:
die Liebe.
~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Jaques Prevert
(*1900 - 1977)
Französischer Schriftsteller

Es macht Liebende nichts aus,

durch Länder und Meere getrennt zu sein.

Unerträglich ist für sie nur eine Wand

oder eine Zimmertüre.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Autor:

Sigmund Graff

(*1898 - 1936)

Deutscher Schriftsteller

Zitate

Es ist nicht üblich,
das zu mögen,
was man
besitzt.
~~~~~~~~~~~
Anatole France
(*1844 - 1924)
Französischer Schriftsteller
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zukunft - das war oft genug schon die Ausrede aller,
die weder
Vergangenheit noch Gegenwart
zu verbergen trachteten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ludwig Marcuse
(*1894 - 1971)
Deutscher Publizist & Schriftsteller
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gott
sortiert Gebete
sicherlich nicht nach
Konfesionen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Johann Gottfried von Herder
(*1744 - 1803)
Deutscher Schriftsteller & Theologe

Widerstand

Der Widerstand einer Frau
ist nicht immer der Beweis ihrer Tugend.
Oft ist er ein Beweis ihrer
Erfahrung.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Anne Lenclos
(*10.11.1620 Paris - 17.10. 1705 Paris)

Sonntag, Dezember 17, 2006

Am Wasser (Durch klicken auf das jeweilige Bild, wird dieses vergrößert)

Fotos:
Petra Duffner

Zitate

Ein Künstler
darf die Welt ruhig
umkrämpeln,
sie hält es
aus.
~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ernst R. Hauschka
Deutscher Aphoristiker (geb. 1926)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Es ist schon ein Unterscheid,
ob man seine Gedanken spielen
oder
arbeiten lässt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Rupert Schützbach
Deutscher Aphoristiker (geb. 1933)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Es gibt gewisse Dinge,
wo ein Frauenzimmer immer schärfer sieht
als hundert Augen der
Mannspersonen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Gotthold Ephraim Lessing
(*1729 - 1781)
Deutscher Dichter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Rose mit Rauhreif

Fotos:
Petra Duffner
Der Urgrund des Schönen
besteht in einem gewissen Zusammenhang der
Gegensätze.
~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Thomas von Aquin
(*1225 - 1274)
Italienischer Theologe und Philosoph

Samstag, Dezember 16, 2006

Ein kleiner Junge...........

Bild:
Kohle & Bleistiftzeichnung
"Mein Papa hat mich lieb"
von:
Josef A. Duffner
- Nachfolgend -
Eine kleine Geschichte vom Stiefelanziehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein kleiner Junge hatte Probleme beim Stiefelanziehen
und so kniete die Kindergärtnerin sich nieder,
um ihm dabei zu helfen.
Mit gemeinsamen stoßen, ziehen und zerren gelang es,
zuerst den einen und schließlich auch noch
den zweiten Stiefel anzuziehen.
Als der Kleine sagte:
"Die Stiefel sind ja am falschen Fuß !",
schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter
und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen.
Aber es war so:
links und rechts waren tatsächlich vertauscht.
Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal,
die Stiefel wieder abzustreifen.
Es gelang ihr aber,
ihre Fassung zu wahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam
wieder anzogen,
ebenfalls unter heftigem
Zerren un Ziehen.
Als das Werk vollbracht war,
sagte der Kleine:
"Das sind nicht meine Stiefel !"
Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche,
nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge,
damit das hässliche Wort,
das darauf gelegen hatte, nicht ihrem Mund
entschlüpfte.
So sagte sie lediglich.
"Warum sagst du das erst jetzt ?"
Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den
widerspenstigen Stiefeln,
bis sie wieder ausgezogen waren.
Da erklärte der Kleine deutlicher:
"Das sind nicht meine Stiefel, sie gehören meinem Bruder.
Aber meine Mutter hat gesagt,
ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist."
In diesem Moment wusste die Kindergärtnerin nicht mehr,
ob sie laut schreien oder still weinen sollte.
Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stieß,
schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füsse.
"Fertig."
Dann fragte sie den Jungen erleichtet:
"Okay,
und wo sind deine
Handschuhe ?"
Worauf er antwortete:
"Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt.!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Leider unbekannt

Freuden

Wie viele Freuden werden zertreten,
weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und,
was zu ihren Füßen liegt,
nicht
achten.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Katharina Elisabeth Goethe
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Katharina Elisabeth Goethe, genannt "Frau Aja"
oder
"Frau Rat"
wurde am 19.02.1731 in Frankfurt am Main geboren.
Sie war die Tochter des Frankfurter Bürgermeisters
Textor
und heiratete 1748 den zwanzig Jahre älteren Rat Johann Kaspar Goethe.
Ein Jahr später kam der Sohn
Johann Wolfgang
zur Welt.
1750 wurde die Tochter Cornelia Frederike Christina geboren.
Frau Aja, nahm in einem regen Briefwechsel von Frankfurt aus stets Anteil am Leben
ihres berümten Sohnes.
Darin erweist sie sich als fröhliche und lebenskluge Persöhnlichkeit.
Katharina Elisabeth Goethe starb am
13.09.1808
in ihrer Geburtsstadt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Quelle:
Das aktuelle Buch der allgemeinbildung

Kritik

Wer sich über Kritik ärgert,
gibt zu,
dass sie verdient
war.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Publius Cornelius Tacitus
~~~~~~~~~~~~~~
Der römische Historiker Publius Cornelius Tacitus
wurde um 55 n. Chr. geboren.
Er wurde 97 Konsul in Rom und um 112/113 Prokonsul der römischen Provinz Asia.
Tacitus schildert in äußerst prägnatem Stil und mit eindringlicher psychologischer Analyse
die römische Geschichte seiner Zeit und der vorangehenden Jahrunderte.
Seine Hauptwerke, die
"Historiae"
(Historien, eine Geschichte des flavischen Kaiserhauses)
und
"Ab excessu divi Augusti"
(Annalen, über die Zeit vom Tod des Augustus bis zum Tod Domitians)
sind nur in Bruchstücken erhalten.
Die
(nicht aus eigener Anschauung verfasste)
Schrift
"Germania"
gibt wichtige Aufschlüsse über die Lebensweise der Germanen,
die sie z.T. idealisiert darstellt.
Tacitus starb um 120 n.Chr.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Quelle:
Daten der Weltgeschichte

Freitag, Dezember 15, 2006

Heute am Abend

Fotos:
Josef A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zwielicht
Die Drähte rosten
am Telegraphenmast
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Alan Pizzarelli
Ich erschrecke bei dem Gedanken,
wie weit
die Unendlichkeit reicht,
und frage mich,
was wohl hinter der Unendlichkeit
kommt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Heinz Rühmann
(*1902 - 1994)
Deutscher Schauspieler
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Unendliche ist dort,
wo der Unsinn
vernünftig
wird.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Carl Friedrich von Weizäcker
(geb. 1912)
Deutscher Physiker und Philosoph
Das Unendliche
hat wie keine andere Frage
von jeher so tief das Gemüt der Menschen bewegt.
Das Unendliche
hat wie kaum eine andere Idee auf den Verstand
so anregend gewirkt.
Das Unendliche
ist aber auch wie kein
anderer Begriff der Aufklärung
bedürftig.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
David Hilbert
(*1862 - 1943)
Deutscher Mathematiker

Donnerstag, Dezember 14, 2006

An eine Katze

Katze,
stolze Gefangene,
lange kamst du nicht mehr.
Nun,
über dämmerverhangene
Tische zögerst du her,
Feierabendbote,
feindlich dem emsigen Stift,
legst mir die Vorderpfote
leicht auf begonnene Schrift,
mahnst mich zu neuem Besinnen,
du so gelassen und schön !
Leise schon hör ich dich spinnen
heimliches Orgelgetön.
Lautlos geht eine Türe.
Alles wird ungewohnt.
Wenn ich die Stirn dir berühre,
fühl ich auf einmal den Mond.
Woran denkst du nun ?
An dein Heute ?
Was du verfehlt und erreicht ?
An dein Spiel ? Deine Jagt ? Deine Beute ?
Oder träumst du vielleicht,
frei von versuchenden Schemen
grausamer Gegenwart,
milde teilzunehmen an der menschlichen
Art,
selig in großem
Verzichte
Welten entgegenzugehn,
wandelnd in einem
Lichte,
das wir beide nicht
sehn ?
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hans Carossa
(*1878 - 1956)

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Der Kater

Foto:
Petra Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auf dem Foto ist der Kater meiner Schwägerin zu sehen.
Er heißt:
"Ketsch"
Habe nie nachgefragt, warum und weswegen er so heißt.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Worte zu fügen, die von
Ernst Jünger
stammen.
Er hatte selbst Katzen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Kater Mao und seine Mutter Peri:
unser Verhältnis ist perfekt.
Es dürfte nichts fehlen und nichts
(etwa, daß sie sprechen könnten)
hinzukommen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Über seine schnurrende Muse,
schrieb er mal.:
Das Tierchen ist liebebedürftig;
wenn ich es anspreche,
antwortet es mit einem halb klagenden Schrei.
Es berührt mich mit den Pfoten, reibt sein Köpfchen an meinem Knie.
Ich bemühe mich, zu erraten, was es gerade denkt.
Wozu eigentlich ?
Wir beide kennen den Text - was sollen die Übersetzungen ?
Die Symphatie reicht tiefer als jeder Gedanke hinab.
Die Spekulationen über den Bau der menschlichen Sprachwerkzeuge als Voraussetzung
für unsere spezifische Intelligenz
sind scharfsinnig,
doch
sekundeär.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gern beobachte ich an meinen Katzen das behagliche
Dahindämmern
in der Sonne oder am Herd.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Kein Weg ist lang mit Freunden an der Seite.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Aus dem Buch:
Ernst Jünger - "Die Jahrzehnte in Oberschwaben"
Erschienen im Verlag E.S. Mittler & Sohn GmbH - Hamburg - Berlin - Bonn / 2002

Unabhängigkeit

Wer wagt,
selbst zu denken,
der wird auch selbst
handeln !
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Bettina von Armin

Barfuß

Wer barfuß geht,
den drücken keine
Schuhe.
~~~~~~~~~~~~~~~~
(Sorbisches Sprichwort)

Hund

Der Hund ist sehr heiß,
und eine gewisse natürliche Gemeinsamkeit des Verhaltens
verbindet ihn mit dem Menschen.
Daher geht er auf den Menschen ein,
versteht ihn,
liebt ihn und verweilt gerne bei
ihn.
~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Hildegard von Bingen
(*1100 - 1179)

Dienstag, Dezember 12, 2006

Hund und Schnee

Fotos:
Petra Duffner
Mit einem kurzen Schwanzwedeln
kann ein Hund mehr Gefühl
ausdrücken
als mancher Mensch mit stundenlangem
Gerede.
~~~~~~~~~~~~~~~
Louis Armstrong
Amerikanischer Musiker
(*1900 - 1971)
Foto:
Petra Duffner
Aufnahmen vom letzten Jahr.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntis
meines Hundes,
er ist schneller und gründlicher als ich.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Otto v. Bismarck
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Alles Wissen,
die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten,
sind im Hund
enthalten.
~~~~~~~~~~~~~~~
Franz Kafka
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Heinz Rühmann

Montag, Dezember 11, 2006

Adventslicht

Foto:
(c) Petra Duffner
Unsere Adventslichter sind ein vorauslaufender
Glanz jener Herrlichkeit,
die sich aufmacht,
um über der
Finsternis des Erdreichs
aufzugehen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Helmut Thielicke

Wünsche

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst,
dann füge nichts seinem Reichtum hinzu,
sondern
nimm ihm einige von seinen
Wünschen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Epikur von Samos
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wünsche
Schon als Baby haben wir zunächst noch bescheidene und lebensnotwendige Wünsche,
deren Realisirung wir (lautstark) durchzusetzen wissen.
Im Laufe unseres Lebens nehmen die Wünsche andere Dimensionen an und
konzentrieren sich auf Äußerlichkeiten wie Kleidung und Schmuck, Auto und Wohnung,
Macht und Geld.
Es scheint ein menschliches Ur-Bedürfnis zu sein, immer nach mehr und anderem zu streben,
als man gerade besitzt - nach dem Sprichwort
"Das Gras auf der anderen Seite des Zaunes ist grüner".
Irgendwann werden wir jedoch feststellen,
dass die Erfüllung all dieser Wünsche nicht dauerhaft glücklich macht.
"Wunschlos glücklich"
ist allein der,
der mit sich und seinem Leben zufrieden ist
und
dadurch seinen Seelenfrieden gefunden
hat.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Quelle: Bertelsmann Universallexikon

Foto:
Josef A. Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der kleine Kerl unten sagte heute früh zu mir:
Wenn´s denn bald kalt wird, dann bin ich wenigstens schon warm angezogen.
Advent und Weihnachten - Zeit der Stille und Besinnung,
bis jemand auf die Idee kam,
daß Geschenke sein
müssen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(unbekannt)

Sonntag, Dezember 10, 2006

Spatzen

Foto:
Josef A. Duffner
Heute gesehen am Straßenrand
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wörter
meine Fallschirme
mit euch
springe
ich ab
Ich fürchte nicht die Tiefe
wer euch richtig
öffnet
schwebt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Horst Bienek

Samstag, Dezember 09, 2006

Ein Engel

Foto:
Josef Anton Duffner
"Sonnenaufgang"
Ein Engel,
der zu nieder geflogen,
kommt der Erde zu nah,
aus Neugier
den Äther der Liebe geatmet,
kann fortan in Gedanken und Träumen
Sie
sehen und hofft,
daß es nicht traumferne Unwirklichkeit
bleibt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c) wortspiel
von
Josef Anton Duffner

Zeilen zur Winterszeit

Wer den Pelz im Leihhaus hat,
bekommt gar leicht den
Winter
satt.
~~~~~~~~~~~~
(Bäuerliche Scherzregel)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hat der Dezember Eis und Schnee,
sitzt kein Mensch im
Straßencafé.
~~~~~~~~~~~~~
(Wetterregel)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ohne Winter
wären die Tage länger und die
Unterhosen
kürzer.
~~~~~~~~~
(unbekannt)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Maikäfer im Dezember -
kennen keinen
Kalender.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c)Erhard Horst Bellermann
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Im Winter
fusioniere ich mit einer
Ofenbank.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
(c)Erhard Horst Bellermann
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Neige dich, o Winterwald,
vor der Sonne Allgewalt,
vor des Lichtes Zauberschein,
der dich hüllt so festlich
ein.
~~~~~~~~~~~~~~~
(c) Dr. Carl Peter Fröhling

Meerwasseraquarium

Foto:
Petra Duffner
Stell ich einfach mal wieder ein Foto vom
Meerwasseraquarium
meines Schwagers hier ein.
Bei diesem Wetter
ein netter Anblick statt das Regenwetter anzusehen vor der Haustüre.
Mußte heute arbeiten von
6 Uhr bis 12 Uhr.
Habe aber nichts, Wetterbezüglich versäumt.
Als ich nach Hause fuhr, klatschten die Regentrofen so gegen das Autofenster,
daß man meinen konnte,
es seien zerdetschte Schneeflocken.
Hatte nur ca. 1,5 ° + heute früh bei uns.
Ein schönes Wochenende
Euch
die Ihr hier Zerstreuung sucht oder einfach mal wieder auf Besuch da seit.
Freut mich
und wenn ihr Lust auf einen Kommentar habt, bitte sehr......
Euer Wortspieler...

Bescheidenheit

Bescheiden
ist,
wer sich den
Käse
mit den größten Löchern
nimmt.
~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Adolf Freiherr von Knigge

Friedrich von Schiller

Die
Sterne lügen nicht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Friedrich von Schiller

Freitag, Dezember 08, 2006

Wahrnehmung

Nicht was wir sehen,
wohl aber wie wir sehen,
bestimmt den Wert des Gesehenen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Blaise Pascal

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Das Wort

Das Wort wurde nicht erschaffen,
um die Wahrheit
zu verdecken,
sondern um sie auszusprechen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hosé Martí
(*28.01.1853 in Havanna - 19.05.1895 in Dos Ríos)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der kubanische Schriftsteller und Unabhängikeitskämpfer,
kämpfte publizistisch für die Unabhängikeit Kubas von Spanien
und lebte seit 1881 in New York im Exil.
Dort fasste er die in den USA lebenden Exilkubaner in der von ihm um 1892 gegründeten
"Kubanischen Revolutionspartei"
zusammen und organisierte die Erhebung von 1895.
Martí verfasste zahlreiche politische Schriften und war ein vielseitiger Prosaist und Lyriker.
("Ismaelillo", Gedichtzyklus 1882).
José Martí gilt als Vorläufer des Modernismo;
er fiel am 09.05.1895 in Dos Ríos kurz nach seiner Landung in Kuba.
(Quelle: Daten der Weltgeschichte)

Dienstag, Dezember 05, 2006

Vollmond

Fotos:
Josef Anton Duffner
von
05.12.2006
"Mondnacht"
Es war,
als hätt´ der Himmel die Erde still geküßt,
daß sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müßt´.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die
Nacht.
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach
Haus.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Joseph von Eichendorff

"Um Mitternacht"

Gelassen stieg die Nacht ans Land,

lehnt träumend an der Berge Wand,

ihr Auge

sieht die goldne Waage

nun der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn;

und kecker rauschen die Quellen hervor,

sie singen der Mutter,

der Nacht,

ins Ohr vom Tage vom heute gewesenen Tage.

Das uralt alte Schlummerlied,

sie achtet´s nicht,

sie ist es müd;

ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,

der flücht´gen

Stunden gleichgeschwungenes Joch.

Doch immer behalten die Quellen das Wort,

es singen die Wasser im Schlafe noch fort vom Tage,

vom heute gewesenen Tage.

~~~~~~~~~~~~~~~

Eduard Mörike

Anton Tschechow

Der Mensch ist das,
woran er
glaubt.
~~~~~~~~~~~~~~~
Autor.:
Anton Tschechow
(29.01.1860 in Taganrog - 15.05.1904 in Badenweiler)

Montag, Dezember 04, 2006

Nicht erschrecken, bin nur ich....

Bundstiftzeichnung
von
Petra Steinhauser
Gezeichnet: 2005
Größe: 32 x 42 cm Bildausschnitt
Petra Steinhauser ist eine liebe Zeitgenossin
die mit mir mal einen VHS - Portraitzeichenkurs belegt hat.
Sie hat mich mal gezeichnet.
Die Zeichnung oben ist meiner Meinung nach ihr sehr gut gelungen,
sie hatte dazu eine Zeitvorgabe von 20 bis 30 Minuten.
Sie überließ mir freundlicherweise diese Zeichnung.
Leider habe ich sie seither nicht mehr gesehen.
Vielleicht treffe ich sie mal wieder in
einem Zeichenkurs.
Will im Frühjahr wieder einen mitmachen.

Zitat

Und glauben Sie,
man könnte sprechen über Kunst ?
Es wäre das gleiche,
als wollte man die Liebe
erklären.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autorin:
Eleonora Duse
(*03.10.1858 in Vigevano - 21.04.1924 Pittsburgh)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Eleonora Duse fährt fort:
"Man liebt, wie man liebt - und man ist Künstler,
wie man es fühlt.
Regeln, Gebote, Überlieferung vor allem haben für die Kunst keinen Wert."
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Tatsächlich ignorierte die Tochter einer Familie umherziehender Komödianten
Anleitungen wie das gängige "Handbuch der Bühnenposen" und entwickelte
einen Stil der Einführung und Indentifizierung mit der
jeweiligen Rolle.

Schöne Aussicht

Ölbild
von
Ernst Frommhold
Dieses Bild hängt bei mir im Büro daheim.
Ich schaue oft darauf,
weil es so eine friedliche Aussicht bietet.
Ist ein Erbstück,
von meinem Vater.
****************************************
Einen schönen Wochenbeginn allen !

Sonntag, Dezember 03, 2006

Der Morgen am heutigen ersten Adventsonntag

Fotos:
Josef Anton Duffner
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Sonnenaufgangsbilder, entsanden heute in einem Zeitraum von
ca. 10 Minuten,
danach war es trübe und bewölckt
so daß man die Sonne nicht mehr sehen konnte.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nachfolgend
Zeilen - Gedanken
einiger Dichter
zum Nachdenken am ersten Adventsonntag.
Ein Tor
klagt andere an,
und ein Halbweiser sich;
sei ganz weis´,
und du klagst nicht andere an noch
dich.
~~~~~~~~~~
Friedrich Rückert

Irrtum verläßt uns nie,

doch zeichnet ein höheres Bedürfnis immer den strebenden Geist

leise zur Wahrheit

hinan.

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Johann Wolfgang von Goethe

Geh !

Gehorche meinen Winken,

nutze deine jungen Tage, lerne zeitig klüger zu sein !

Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein:

Du mußt steigen oder sinken, du mußt herrschen und gewinnen,

oder dienen und verlieren, leiden oder triumphieren,

Amboß oder Hammer sein.

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Johann Wolfgang von Goethe

Des Menschen Taten und Gedanken,

wißt,

sind nicht wie Meeres blind bewegte Wellen.

Die innre Welt, sein Mikrokosmos, ist der tiefe Schacht,

aus dem sie ewig quellen.

Sie sind notwendig wie des Baumes Frucht,

sie kann der Zufall gaukelnd nicht verwandeln.

Hab´

ich des Menschen Kern erst untersucht,

so weiß ich auch sein Wollen und sein Handeln.

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Friedrich Schiller

Immer strebe zum Ganzen,

und kannst du selber kein Ganzes werden,

als dienendes Glied schließ an ein Ganzes dich an !

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Friedrich Schiller

Gaben,

wer hätte sie nicht ?

Talente - Spielzeug für Kinder.

Erst der Ernst macht den Mann,

erst der Fleiß das

Genie.

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Theodor Fontane

Wer mit dem Leben spielt,

kommt nie zurecht;

wer sich nicht selbst befiehlt,

bleibt immer ein Knecht.

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Johann Wolfgang von Goethe

Willst du ins Unendliche schreiten,

geh nur im Endlichen nach allen

Seiten.

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Johann Wolfgang von Goethe

Soll ich dein tiefstes Wesen klar erkennen,

so mußt du redlich mir zwei Dinge nennen:

Nicht bloß den Zielpunkt deines Tatendrangs - nein,

auch den Inhalt deines

Müßiggangs.

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Oskar Blumenthal

Die Grossen gehn zum Ziel auf graden Gleisen,

die Größten kommen ihm durch Irrtum nah:

Die wollen ganz vekehrt nach Indien reisen

und finden unterwegs

Amerika.

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Ludwig Fulda

Nichts ist so elend als ein Mann,

der alles will und nichts

kann.

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Matthias Claudius

Samstag, Dezember 02, 2006

Pünktlich zum ersten Advent

Foto:
Josef Anton Duffner
Daß das Christkind,
pünktlich zum ersten Advent,
bereits schon angefangen hat, Lebkuchen zu backen,
erkennt man derzeit am besten,
am intensiven Leuchten des Abendrot´s,
dort am fernen
Horizont.
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(wortspiel)
von
Josef Anton Duffner

Selige Sehnsucht

Sagt es niemand,
nur den Weisen, weil die Menge gleich verhöhnet,
das Lebend´ge
will ich preisen, das nach Flammentod sich sehnet.
~ . ~
In der Liebesnächte Kühlung,
die dich zeugte,
wo du zeugtest, überfällt dich fremde Fühlung,
wenn die stille Kerze leuchtet.
~ . ~
Nicht mehr bleibst du umfangen in der Finsternis Beschattung,
und dich reißet neu Verlangen
auf zu höherer
Begattung.
~ . ~
Keine Ferne macht dich schwierig,
kommst geflogen und gebannt,
und zuletzt,
des Lichts begierig,
bist du,
Schmetterling,
verbrannt.
~ . ~
Und solang du das nicht hast,
dieses:
Stirb und werde !
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen
Erde.
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Autor:
Johann Wolfgang v. Goethe

Gefahr

Gefahr ist wie Einsamkeit.
Beide verengen kleine Seelen,
während sie große weiten;
beide erdrücken gemeine Geister,
während sie die edlen stählen und erheben.
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Autor:
Theodor Mommsen

Licht

Es ist besser,
ein Licht anzuzünden,
als die Dunkelheit zu verfluchen.
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Autor:
Konfuzius

Freitag, Dezember 01, 2006

Ernst Jünger

Foto:
Josef Anton Duffner
In der Jugend ist eine trübe
Grundstimmung
häufig,
als ob der Herbst
seine Schatten vorauswürfe.
Die Welt ist neblig,
dunkle Blöcke ragen hervor.
Allmählich wird die Sicht klarer;
auch Leben muß gelernt
werden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Ernst Jünger
(*1895 - 1998)
Deutscher Dichter & Denker

Auf wen ....?

Auf welche französische Adelige geht nachfolgender Spruch zurück ?
~ . ~
"Ap?s nous le déluge !"
"Nach uns die Sintflut !"

Vergangenheit

Foto:
Josef Anton Duffner
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Vergangenheit ,vergangene Zeit,
nichts
als die Summe zerfallener
Augenblicke.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
(wortspiel)
J.A. Duffner

Donnerstag, November 30, 2006

Toskana Landschaft

Aquarell
"Toskana Landschaft"
Größe: 40 x 61 cm
Entstanden: 05.2005
von
Josef Anton Duffner
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DIE ZEIT IST HIN
~ . ~
Die Zeit ist hin, du löst dich unbewußt und leise mehr und mehr von meiner Brust;
ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen,
doch fühl´
ich wohl, ich muß dich lassen.
So laß mich denn,
bevor du weit von mir im Leben gehst,
noch einmal danken dir;
und magst du nie,
was rettungslos vergangen,
in schlummerlosen Nächten heimverlangen.
Hier steh´ ich nun und schaue bang zurück;
vorüber rinnt,
auch dieser Augenblick,
und wieviel Stunden dir und mir
gegeben,
wir werden keine mehr zusammen
leben.
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Autor:
Theodor Storm
(*1817 - 1888)
Deutscher Dichter

Die Zärtlichkeiten

Ich liebe jene ersten bangen
Zärtlichkeiten,
die halb noch Frage sind und halb schon
Anvertraun,
weil hinter ihnen schon die andern
Stunden schreiten,
die sich wie Pfeiler wuchtend in das Leben baun.
Ein Duft sind sie;
des Blutes flüchtigste Berührung,
ein rascher Blick,
ein Lächeln, eine leise Hand - sie knistern schon wie
rote Funken der Verführung
und stürzen Feuergarben in der
Nächte Brand.
Und sind doch seltsam süß,
weil sie im Spiel gegeben noch sanft und absichtslos
und leise nur verwirrt,
der sie in seiner harten Faust zerbrechen
wird.
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Autor:
Stefan Zweig
(*1881 - 1942)

Mittwoch, November 29, 2006

Morgens

Fotos:
J.a. Duffner
Morgens bei Sonnenaufgang entlang des Donauradwanderwegs,
ca. 500 Meter von meinem Haus entfernt
diesen Eindruck des Lichts
festgehalten.
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"Stufen"
Wie jede Blüte welckt und jede Jugend
dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zu Abschied sein
und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre,
neue Bindungen zu geben.
Und jedem Augenblick wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft,
zu leben.
Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist
will nicht fesseln uns und
engen,
es will uns Stuf´ um Stufe heben,
weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen;
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen
jung entgegensenden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden....
wohlan denn,
Herz,
nimm Abschied und gesunde.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Autor:
Hermann Hesse

Wenn das Licht verlöscht.......

Wenn das Licht
verlöscht,
achte wohl auf den Weg,
den du zu gehen hast !
Schreite mit größter Vorsicht
und immer in Furcht,
denn das ist das einzige Mittel,
dich vor Gefahr zu
schützen.
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(Chinesisches Sprichwort)

Vorwärts

Nur der blickt heiter,
der nach
vorwärts schaut.
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Autor:
Ferruccio Busoni

Dialekt

Jede Provinz liebt ihren Dialekt;
denn er ist doch
eigentlich das Element,
in welchen die Seele ihren Atem
schöpft.
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Autor:
Johann Wolfgang von Goethe

Noch einmal blüht der Mohn

Foto:
Petra Duffner
Noch einmal lass ich hier für euch den Mohn blühen.
Draußen ist er schon längst verblüht.
Die Erinnerung und in Gedanken
blüht er immer noch.
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Schönen Tag allen

Dienstag, November 28, 2006

Abend auf dem See

Aquarell
"Abend auf dem See"
Größe: 19 x 28 cm
entstanden: 2003
von
J.A. Duffner
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"Abendgefühl"
Freidlich bekämpfen Nacht sich und Tag.
Wie das zu dämpfen,
wie das zu lösen
vermag !
Der mich bedrückte, schläfst du schon,
Schmerz ?
Was mich beglückte,
sage,
was war´s doch,
mein Herz ?
Freude wie Kummer, fühl´ ich,
zerrann,
aber den Schlummer führten sie leise
heran.
Und im Entschweben,
immer empor,
kommt mir das Leben
ganz wie ein Schlummerlied
vor.
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Autor:
Friedrich Hebbel

Dunkel

Je dunkler
es hier um uns wird,
desto mehr müssen wir das Herz
öffnen
für das Licht,
das von oben kommt.
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Autorin:
Edith Stein
(*1891 - 1942)

Geduldig

Ist man in kleinen Dingen
nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben
zum
Scheitern.
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Autor:
Konfuzius
Chinesischer Philosoph

Montag, November 27, 2006

Genetzter Wecken

Foto:
J.a. Duffner
So sieht bei uns ein
"genetzter Wecken"
aus.
Es ist eine oberschwäbische Brötchenspezialität.
Der genetzte Wecken war früher das Brötchen der kleinen Leute.
Er wird ganz einfach hergestellt, mit der Hand geformt zu einer Teigkugel,
besser gesagt zu einem Teigklumpen und direkt auf die Hertplatte des Backofens gelegt.
Der Teig schiebt dann solche (wir sagen Knauzen) deshalb wird auch oft Knauzenwecken dazu gesagt.
Da der Teig sich im Ofen erwärmt und bis zu einer Hitze von etwas mehr wie 50 Grad,
ist der Trieb der von der Hefe ausgeht, noch nicht beendet.
Deswegen gibt es diesen Knautzen, (er schibt einen Knautzen sagt man) der meist nach forne geschoben,
diese verlängerte Spitze bildet.
Ein richtiger genetzter Wecken, hat diese Ausbuchtung/Austrieb.
Dieser hier gezeigte,
ist heute gekauft worden und wird diesen Abend nicht überleben,
weil ich ihn einmal durchschneiden werde, mit Butter bestreiche und dann
Honig drauf tu und dann genüsslich verzehren werde.
Ist mein sogenanntes Abendbrot heute.

William Shakespeare

Es steigt der Mut
mit der
Gelegenheit.
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Autor:
William Shakespeare

Rührkuchen

Foto:
Josef A. Duffner
Will hier ja nicht angeben oder eine Lobhudelei anzetteln,
aber ich denke der ist mir gelungen.
Hab ich gestern noch schnell gemacht, ja - ja - Mann (man) kann auch backen !

Sonntag, November 26, 2006

Gartenhäuschen ist fertig !

Foto:
J. a. Duffner

Guten Morgen...( ( ( ( ( ( ( (

Fotos:
Josef Anton Duffner
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Einladung
zu meiner heutigen mogentlichen Wanderung
zusammen mit meinem Hund.
Wenn ihr mich begleiten wollt, seit ihr herzlich dazu eingeladen.
Es geht los und dazu müßt ihr heute mal unten anfangen.
Die Bilder von unten nach oben betrachten.
Also erstes Bild ist ganz unten.!
Letztes dieses hier oben.
Dauer meiner Wanderung - ich war ca. 75 Minuten unterwegs.